Aufstand nach "Die Hamletmaschine" und "Ajax zum Beispiel" (Heiner Müller)

[naɪ̯n]theaterCoLaborativ Leipzig und die

chekh-OFF players berlin

 

Premiere 26 Februar  sowie  27 | 28  Februar 2016 | 20 Uhr

im Theater Acud

 

"Wir haben überlegt, was gibt es eigentlich Aktuelles und da fanden wir nur Hamlet." (Heiner Müller, 23.03.1990)

 

1989 riefen die Menschen auf den Straßen: Wir sind das Volk. "Mein Drama, wenn es noch stattfinden würde, fände in der Zeit des Aufstands statt", heißt es in Heiner Müllers "Hamletmaschine", einem Text, den er selbst 1990 als letzte große Aufführung eines verschwindenden Staats inszenierte. Vier Jahre später, ein Jahr vor seinem Tod, fragt Müller in seinem Gedicht "Ajax zum Beispiel", was von den alten Kämpfen noch geblieben ist. Statt Einheit Vereinnahmung, "Konsensmilch" statt Widerspruch? "BILD kämpft für sie", liest er von seinem Hotelzimmer aus, mit Blick auf das Europa-Center. Und seit 2013 rufen wieder Menschen auf den Straßen: Wir sind das Volk.

 

Anhand von Texten Heiner Müllers und Interviews mit Leipziger*innen, die auf die Straße gingen und gehen, fragen die Regisseurin Beatrice Scharmann (IKARUS-Preisträgerin 2007, chekh-OFF players berlin) und der Schauspieler Soheil Boroumand ([naɪ̯n] - theater coLaborativ) was war, was ist und kommen wird von der Idee des Aufstands. Hoffnung auf Utopie oder Schrecken vor dem Neuen?

 

Spiel: Soheil Boroumand

Regie: Beatrice Scharmann

Bühne: Roy Spahn

Videointerview: Judith Meister 

Videoprojektionen: Maryvonne Riedelsheimer

Dramaturgie: Michael Isenberg

 

www.chekhoffplayers.de

info@chekhoffplayers.de

 

 

Tickets: 030 - 4435 9497 

Theater Acud

Veteranenstrasse 21 | 10119 Berlin

www.acud.de

 

 

Foto Quelle: chekhoffplayers

 

 

 

 

 

 

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