Öffentliche Probe(n)

Margarita Siotou & Heleen Klooker | Annika Dörr & Kerem Shemi |

Miriam Flick, Kati Lehtola, Franziska Richter | Véronique Langlott

 

12  Dez  2016 | 20 Uhr

WERKSTATTBÜHNE 003 | Theaterhaus Berlin Mitte

UNFOLDED (Performance)

Two spaces. Black and white. A dragon gives birth to a sheep. UNFOLDED presents a mythical space where two creatures meet, a mother and a child, a dragon and a sheep. An immanent existing cord between two archetypical beings forced by life to be connected. “There is no choice, there´s never been a choice”, says the dragon to the sheep. “Neither for you, nor for me.”

Zwei Räume. Schwarz und Weiß. Ein Drache bringt ein Schaf zur Welt. UNFOLDED eröffnet einen mythischen Raum, in dem zwei Kreaturen aufeinander treffen, eine Mutter und ein Kind, ein Drache und ein Schaf. Ein immanent existierendes Band zwischen zwei archetypischen Wesen entfaltet sich, die durch ihre Existenz dazu verdammt sind, bis in alle Ewigkeit miteinander verbunden zu bleiben. „Es gibt keine Wahl, es gab niemals eine Wahl“, sagt der Dache zu dem Schaf. „Weder für dich, noch für mich.“

 

Regie/Darstellung: Margarita Siotou & Heleen Klooker

Lyrical Ping Pong (Solo-Performance)

ist ein Solo, das sich mit dem Medium der Lyrik befasst und dabei ein eigenes Stück Lyrik kreiert. Es setzt sich mit seinem eigenen Medium der Choreographie auseinander und hinterfragt auf ironische Art und Weise das choreographische Arbeiten selbst. In dem Solo werden die einzelnen Verse jeweils mit drei unterschiedlichen Übersetzungsansätzen übersetzt. Dabei dienen die Strukturen der einzelnen Verse, der Klang der gelesenen Lyrik und assoziative Bilder zur Bedeutung der einzelnen Wörter als Grundlage für die Übersetzung.

Im Verlauf des Stückes wird diese Struktur aber auch wieder gebrochen, durcheinandergebracht, und es wird auf humorvolle Weise mit ihr gespielt. Es werden Strophen vergessen, nur teilweise erinnert, vertauscht oder in ihrer „Essenz“ zusammengefasst. Die Tänzerin kommentiert ihr Tun fortlaufend. Sie nimmt sich selbst auf die Schippe und erlaubt dadurch gleichzeitig einen inhaltlichen Einblick, sowohl in den Gedichtzyklus als auch in ihre choreographische Struktur und Umsetzung.

 

Regie/Choreographie/Konzept/Darstellung: Véronique Langlott | www.veroniquelanglott.com

Künstlerischer Austausch: Greta Granderath | Dramaturgische Assistenz: Fernanda Ortiz

Beyond the Old (Mime Play - Work in Progress)

Silent poetry of the Grannies: Grannies are not just old people. They have histories, coolness and a long life experience with a lot of golden memories. Grannies have enough wisdom for finding the solution in every moment of challenge. Who wouldn’t love their Granny! 

Stille Poesie drei alter Damen: Grannies sind mehr als nur alte Menschen. Sie haben Geschichten, Coolness und jede Menge Lebenserfahrung mit goldenen Erinnerungen. Grannies haben genug Weisheit um in jeder noch so verzwickten Situation eine Lösung zu finden. Wer würde seine Granny nicht lieben! 

 

Regie und Darsteller: Miriam Flick, Kati Lehtola, Franziska Richter | Music: Oliver Bayer

www.facebook.com/GreatGrinnyGrannies

Mishkalim (Tanz)

A work created for a dance festival in Israel, which explores the relation between dance and poetry. “Mishkalim” (in Hebrew means weight or a meter in a poem) is a personal, existential journey in random space. Two Mishkalim – the Mishkal (weight) of the dancing body, its mass which laid in the space, and the Mishkal (meter) of the poem, its rhythmic pattern which creates its internal movement and expression, offers two perspectives for reading this blurry dancing space. And the participants in its embodiment allow a reference point to relate to, as well as - man sitting on a bench, man riding a bicycle, tree.

 

Regie: Kerem Shemi | Darsteller: Annika Dörr, Kerem Shemi

Eintritt frei

 

Theaterhaus Berlin Mitte | Wallstraße 32 - Haus C | 10179 Berlin

U2 Märkisches Museum | U8 Heinrich Heine Straße

 

Fotos: Artists

 

 

 

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