Wir bleiben nicht, was wir sind

Intergogue Theater

 

Premiere 03 | 07 Feb 2018 | 20 Uhr

WERKSTATTBÜHNE 003 - Theaterhaus Berlin Mitte


Ein Deutschland 1843. Ein angehender Verwaltungsangestellter erpresst von seiner Verlobten eine Liebesnacht und verlässt sie dann. Allein gelassen mit ihrer Schwangerschaft wählt sie den einzigen Ausweg, der ihr möglich scheint, den Freitod. Was gesellschaftliche Norm ist, bestimmt die Kleinstadt, in der das Mädchen und ihre Familie leben – nur: Die Kleinstadt sind sie! Deutschland 2017. Scheinbare freie Menschen einer scheinbar freien Theatertruppe – als Zeitgenossen vertraut mit dem Ausweichen in virtuelle Welten – stellen ihrer Protagonistin eine Parallelwelt bereit, in der die engstirnigen Geister aller Kleinstädte dieser Welt als lebenshungrige Monster erscheinen, an denen sie sich rächt. Theater, unser Theater auch, ist Parallelwelt: Unterhaltsam, vergnüglich, ergreifend, abartig, versöhnend. Nach exakt 103 Minuten aber ist Schluss! Punkt.

 

Text: Friedrich Hebbel aus "Maria Magdalene“ – Carlo Goldoni aus "Mirandolina" – Mathias Neuber "Der Sohn der Bordellbetreiberin"

Regie/ Bühne: Mathias Neuber

Mit: Mohammad Ahmadi, Steffen Aicheler, Marie-Luise Böhm-Wagner, Gernot Holzhauser, Malika Kaiser, Camilla Kinzonzi, Tobias Neubelt, Joana Lavie, Jasmin Schorr, Torsten Strauss, Elena Weisheim, Julia Ben Abdallah

 

https://intergogue.de/

 

Foto: Anita Brokmeier

Eintritt   15 | 12 €

Tickets   intergogue.de/karten-und-kontakt | Abendkasse 30 min vor der Veranstaltung

 

WERKSTATTBÜHNE 003 - Theaterhaus Berlin Mitte | Wallstrasse 32 - HAUS C | 10179 Berlin

U2 Märkisches Museum | U8 Heinrich-Heine-Strasse

 

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