Öffentliche Probe(n) # 05 | 18

Various Artists

14 Mai 2018 | 20 Uhr

WERKSTATTBÜHNE 003 | HOF - Theaterhaus Berlin Mitte


Am zweiten Montag in jedem Monat findet auf unserer „WERKSTATTBÜHNE 003“ eine Öffentliche Probe statt. Unsere Nutzer haben hier die Möglichkeit Ihre aktuellen Arbeiten vor Publikum unter technisch professionellen Bedingungen und mit Betreuung durch unsere Veranstaltungstechniker zu testen. Das kann eine Generalprobe oder ein work in progress sein. Diesmal gibt es Einblicke in die Arbeiten von: Ailin Formia, Catalina Urtubey, Roland Walter, Emilio Gordoa|Carmen Volpe & Karina Suárez Bosche|Bernd Flach|Pip Hill & Caspar Lloyd James.

The man based in catarata falls in my heart | Bernd Flach

 

In dem Tanzstück " The man based in catarata (spanisch= Wasserfall) falls in my heart" beschäftige ich mich vertieft mit dem Thema der männlichen Identität mit Mitteln des Tanzes.

Auf dem Weg der Entstehung des Tanzes vielen mir diese Worte von Octavio Paz wieder in meine Hände: " Die Wahrheit ist der Wellengang eines Atems. Die Geschichte, die zwei geschlossene Augen schauen, tastbares Geheimnis der Person".

 

Bernd Flach arbeitet als Tänzer, Choreograph, Trainer seit 1996 in Berlin und International. Seit 2001 ist er Core Energetics Therapeut in eigener Praxis. Er erlangte 1995 am European Dance Development Center der Hochschule der Künste Arnhem/ NL sein Tanzdiplom. Hier studierte u.a. bei Jaap van Flier, Eva Karzcag und Steve Paxton. Als Choreograph sind u.a. folgende Arbeiten entstanden: Das Haus der Liebe, Gardening, Sputnik-Instant Performing.    www.berndflach.de

Spaß - muss | Ailin Formia, Catalina Urtubey, Roland Walter, Emilio Gordoa

 

Menschen mit einer spastischen Lähmung leiden unter ungewollten und schmerzhaften Muskelanspannungen. Jedoch sind diese Anspannungen meist nur körperlich. Im Geist denken und fühlen sich spastisch gelähmte Menschen „normal“. Roland Walter ist selbst spastisch gelähmt und arbeitet als Performer und Inklusionsbotschafter. Gemeinsam mit der Choreographie von Deva Schubert, den Tänzerinnen Ailin Formia, Catalina Urtubey und dem Musiker Emilio Gordoa konzipierte er die Performance „Spaß - muss“. 

 

Die Künstler*Innen setzen im Stück unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten und -unmöglichkeiten bisweilen provokativ gegeneinander. Sie erforschen mit ihren individuellen Körpern tänzerisch verschiedene Alltagssituationen und spiegeln, verzerren, klären so die sehr unterschiedlichen Arten, durchs Leben zu "gehen".  Ein künstlerisches und zeitweise auch spielerisches Angebot an die Zuschauer*Innen, sich dem Thema "körperliche Identität" im Allgemeinen und Spasmus im Besonderen anzunähern. 

 

Mit diesem Stück möchten die Künstler*Innen über die Behinderung „Spasmus“ aufklären und dazu beitragen, Hemmungen gegenüber spastisch gelähmten Menschen abzubauen. Nicht zuletzt möchte die Gruppe spastisch gelähmte Menschen - und überhaupt alle, die sich durch ihren Körper eingeschränkt fühlen oder es tatsächlich sind - ermutigen, sich selbst anzunehmen wie sie sind.    www.roland-walter.de

Funny Bizness | Pip Hill & Caspar Lloyd James

 

A new collaboration between clown / director  Pip Hill and calypso singer and percussionist Caspar James.

The show is a mix of clowning and song, based on traditional British seaside entertainment forms. It is being created for international family audiences at Karneval de Kulturen and other outdoor street theater festivals. We welcome the chance to test this new model as a work in progress with the THBM audience .. feedback is also welcome!

Both performers have over 20 years experience, studying and performing internationally, often in collaboration with other artists and with social-cultural initiatives. They met while perfroming on tour with the legendary Orkestra Del Sol.

CODE – Categories of disorders | Carmen Volpe, Karina Suárez Bosche

Inspiriert durch das Buch von F. Riemann “Grundformen der Angst” und der Forschung in der Psychotherapie, ist diese Aufführung eine künstlerische Reflektion über die Kategorisierung, die wir uns auferlegen und wie sie uns beeinflusst. CODE repräsentiert dabei ein ironisches Schlüsselloch, um zu verstehen, wie die Gesellschaft stetig Stereotypen missbraucht und sie dabei in Kategorien einteilt, gefüllt mit falschen Gedanken und Störungen, um Ängste und ein vermeintlich ungesundes Leben zu verstärken, bis sie zu einer Parodie unserer Wahren Natur werden.  

 

Diese Aufführung ist ein Satire-Tanztheater und wird am 19. und 20. Mai im Urbanraum uraufgeführt.

Eintritt frei

 

WERKSTATTBÜHNE 003 - Theaterhaus Berlin Mitte | Wallstrasse 32 - HAUS C | 10179 Berlin

U2 Märkisches Museum | U8 Heinrich-Heine-Strasse

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