Rolands Küra | "Sehen und gesehen werden"

Michael Friehs | Philo & Roli | Roland Walter | Claudia Heland | Martin van Emmichoven | Julia Franzke & Cynthia Buchheim | Ferdinand Dambeck | Sarah Engler 

 


08 Feb 2020 | 20 Uhr 

WERKSTATTBÜHNE 003 - Theaterhaus Berlin Mitte  

 

Die Küra ist ein 2013 von Performer, Fotograf, Autor und Inklusionsbotschafter Roland Walter initiiertes künstlerisches Veranstaltungsformat, das sich inhaltlich wie strukturell der Inklusion verpflichtet. Die "Künstler*Innenrampe" findet vier Mal im Jahr im Theaterhaus Berlin Mitte statt und bietet behinderten und nicht behinderten Künstler*innen eine Plattform, um ihre Künste zu präsentieren, sich auszutauschen und zu vernetzen. In einem abendfüllenden Programm zeigen jeweils drei bis vier Künstler*innen, Kollektive oder Gruppen ihre Arbeiten: Performances, Konzerte, Lesungen, Tanz- und Theaterstücke u.ä.

 

 

Fotos: (1) Roland Spratte | (2) Claudia Heland | (3) Martin van Emmichoven | (4) privat | (5) privat | (6) Anita Koslowska 

 

 

Unter dem Motto „Sehen und gesehen werden“ setzen sich die Künstler*innen des Abends mit (Nicht-)Sehen, (Nicht) sehen können oder (Nicht) sehen wollen auseinander. Sie nehmen verschiedene Sicht-Weisen ein, um das Thema Rück-Sicht zu beleuchten und widmen sich dem Aspekt des (Nicht) Gesehen-werdens in den sozialen Medien.

MODERATION | Michael Friehs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Ronald Spratte

PHILO & ROLI | Philo & Roland Walter

Performance 

                                         

 

                    

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Chaoten auf der Landstrasse

Foto: Roland Spratte

DARK SIDE OF THE ROOM | Claudia Heland

Performance | ca. 20 min

 

 

 

Was sehen wir, wenn wir nichts sehen? Wenn wir nichts mehr sehen, nichts mehr sehen können oder wollen, richtet sich der Blick - wohin? Experiment, ein lebenslanges, dies auszuprobieren und abzutauchen in meditative Tiefen, lärmende Innereien oder feinstsinnige Wahrnehmung des Außen, des Andern, des Gegenüber. Die Berliner Performerin Claudia Heland experimentiert tanzenderweise mit sich und dem Publikum.

 

Von und mit: Claudia Heland |   www.claudiaheland.de

Fotos: Claudia Heland 

GUCKST DU, ALTA | Martin van Emmichoven

Performance | ca. 15 - 20 min

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine clowneske Performance über das Thema Sehen und gesehen werden. Selbst entwickelt und gespielt von Martin van Emmichoven unter Einbeziehung des Publikums.

 

Von und mit: Martin van Emmichoven | www.ursang.de

Foto: Martin van Emmichoven 

AMBIVALENCE (AT) | Cynthia Buchheim & Julia Franzke    

Film | 15 min    

                 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Julia Franzke und Cynthia Buchheim, beide Schaupielerinnen, lernen sich 2013 am Prime Time Theater kennen.

Anfang 2020 begeben sie sich auf eine Reise nach Indien. Sie beginnt bei einem Filmfestival in der Universitätstadt Pune, wo ein Film, in dem Julia Franzke die Hauptrolle spielt, gezeigt wird, und führt zum Touristen- und Neo-Hippie-Magneten Goa. Menschen sehen auf sie, sie sehen auf Menschen. Menschen sehen sich selbst und wollen gesehen werden. Sie suchen nach Weitsicht, hoffen auf Einsicht und sehen doch bestimmte Dinge nicht.

 

In einem 15-minütigen Film blicken sie auf die Reise zurück und erzählen uns in einem von Cynthia  verfassten Text von ihren Erwartungen und Erfahrungen.

 

Produzierende: Cynthia Buchheim

Mitwirkende: Julia  Franzke | Cynthia Buchheim

 

www.cynthiabuchheim.de | www.juliafranzke.de

Foto: privat

VERBLENDUNG DURCH SOZIALE MEDIEN – DURCH NICHT SEHEN, WAS IST 

Ferdinand Dambeck & Sarah Engler | ca. 20 min 

 

   

                                            

Bruder Max kommt zu Besuch zu seiner Schwester Maria. Maria hat einen Instagram Account und möchte viele Follower haben. Max soll ihr dabei helfen. Doch er hat eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Es kommt ihm darauf an, wer für ihn da ist, wer seine wirklichen Freunde sind. Das möchte er Maria zeigen. Doch Maria sträubt sich erst dagegen, doch dann merkt sie, dass Instagram nicht real ist, sie hat es mit dem realen Leben verwechselt, denn Freunde gibt es nur im realen Leben. In diesem Stück gibt es drei bis vier ABBA Lieder aus dem deutschen Musical Mamma Mia!

 

Von und mit: Ferdinand Dambeck | Sarah Engler

Fotos: Petra Dambeck | privat | Anita Koslowska

Eintritt    5 - 15 €  (Slinding Scale) 

Tickets   030 - 2804 1967 | Online reservieren hier | Abendkasse 30 min vor der Veranstaltung

 

WERKSTATTBÜHNE 003 - Theaterhaus Berlin Mitte | Wallstrasse 32 - HAUS C | 10179 Berlin

U2 Märkisches Museum | U8 Heinrich-Heine-Strasse 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Theaterhaus Berlin Mitte

 

 

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