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2018

 Rolands KüRa
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Produktion

Rolands KüRa

Roland Walter & Gäste

(Berlin/Mitte) Seit fünf Jahren etabliert in Berlin ist das inklusive Kunst-Projekt "Rolands Künstler*Innenrampe", initiiert von dem spastisch gelähmten Performer und Inklusionsbotschafter Roland Walter. Am Abend des 28. Juli treten sieben Künstlerinnen und Künstler auf mit ihren Werken aus verschiedenen künstlerischen Sparten: Musik, Tanz, Pantomime und eine Poetische Performance erwartet die Gäste dieses Mal. Die Performer kommen aus Berlin und St. Petersburg. Moderiert wird der Abend von Matthias Vernaldi, inklusiv engagierter Schriftsteller.

 

Jimmi Weisleder

Die Musikstücke Jimi Weissleders, der ausschließlich auf deutsch schreibt und performt, beschreibt er selbst als "Akustik-Pop mit leichter Rockattitüde, die den Zuhörer mitreissen will". Darin geht es um die Höhen und Tiefen des Lebens, die Lust nach Freiheit, Liebe, Glück und Erfahrungen, Zwischenmenschliches, Gefühle, Schicksale, Sehnsucht, Spiritualität und die Frage oder Idee nach einem tieferen Sinn.

 

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Roland Walter

In Magdeburg geboren, seit langem in Berlin ansässig und Model, Fotograf, Performer und Schriftsteller, liefert eine Körper-Performance mit dem Titel "Ich bin ich" und fragt: Wer bin ich? Wie sehen mich die Menschen? und antwortet: Egal, ich bin wie ich bin. Nicht perfekt, aber echt.

 

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Pablo Bader

Student der Medienwissenschaft in Potsdam und Mitglied im Potsdamer Theater-Verein „Uniater“, nimmt die Zuschauer*Innen in seinem "weich gepolsterten Rollstuhl" mit in einen „vertrödelten Tag“. Den poetischen Text für die Solo-Performance verfasste die Berliner Germanistin und Multimediaproduzentin Katrin Meyer. Sie bezeichnet sich als „Kulturtante“ und versteht Kunst und Kultur nicht nur als Instrument der Unterhaltung und Zerstreuung, sondern es geht ihr auch von Herzen um die Ausstrahlungskraft des kleinen Kunstwerkes.

 

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Antonina Popova & Hannah Senft

Zwei alte Damen feiern Geburtstag, scheuchen Tauben im Park und wandern zurück in die Vergangenheit ihrer Erinnerungen. Sie spielen Schach und bauen Sandburgen. So gut sie auch miteinander befreundet sind, kann ihr Starrsinn sie doch entzweien. Antonina Popova und Hannah Senft bringen mit dem Stück ihre Fantasie auf die Bühne. Denn sie fragten sich eines Tages: „Was wäre, wenn?“ Antonina aus Russland und Hannah aus Deutschland können in der heue befreundet sein, doch ihre Großeltern konnten es nicht. Zeit- und Grenz-übergreifende Verbindungen sind aktuell und bedeutsam, vermischt mit dem Chaos der Zeit, die Erinnerung uns Menschen bescheren kann. Hannah Senft ist Pantomime, Schauspielerin und Regisseurin aus Berlin, Deutschland. Antonina Popova ist Pantomime-Schauspielerin aus Sankt Petersburg, Russland und hat ein Diplom in Germanistik.

 

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Claudia Heland

Performerin in Bewegung, Bildern und Worten, tanzt ein Experiment: vier Bilder Picassos. Deren Pinselstrich, den Duktus der Tuschefeder, Kratzspuren in Kreideflächen hat sie extrahiert aus den zweidimensionalen Werken und in Bewegung verwandelt. Was entwickelt sich daraus? Bleiben die ignorierten Bildmotive verborgen, zeigen sie sich oder zeigt sich etwas anderes? Ein Solostück auf der Basis der Bewegungsstudien Rudolf von Labans.

 

 

Moderiert wird der Abend wieder von dem feinsinnigen Matthias Vernaldi, der wegen einer Muskelkrankheit 24 Stunden am Tag auf Assistenz angewiesen ist. Er lebte in der DDR in einer Landkommune, die er 1978 mitgegründet hatte, arbeitete nach dem Theologiestudium als Prediger, später als Tarotkartenleger, Autor, Öffentlichkeitsarbeiter und Redakteur von "mondkalb – Zeitschrift für das organisierte Gebrechen". Er ist Mitbegründer der Initiative "Sexybilities – Sexualität und Behinderung" und Mitglied des Landesbeirates für Menschen mit Behinderungen.

28. Juli 2018

Theaterhaus Berlin Mitte

WERKSTATTBÜHNE 003

Wallstraße 32 - Haus C | 10179 Berlin

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