2021

TOO MUCH
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 Foto ©

Ceren Saner

TOO MUCH

Olympia Bukkakis

Drag | Tanz | Performance | Theater

In Too Much bricht Olympia Bukkakis mit den Regeln der  Performancekunst. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen als  Drag-Performerin widmet sich die Queen of the Heavens and of the Earth, Empress of Despair und Architect of Your Eternal Suffering der  besonderen Beziehung zwischen Performer*in und Publikum. Welche Rolle spielen Sprach- und Bewegungskonventionen? Wie beeinflussen sie die  besondere Dynamik zwischen denen, die zuschauen, und denen, die acten –  und wen schließt das eigentlich aus? Mit ihren Drag-Skills unterwandert Olympia Bukkakis die geltenden Regeln und kreiert Personas für  unterschiedlichste Aufführungsformate: Probenpatzer ersetzen die virtuose Performance und zwischen Wetterbericht, altgriechischem Monolog, Cello-Solo und einer Talkshow – mit Oozing Gloop als Special Guest – werden die Sprachen verstümmelt und alle Annahmen über das  Publikum über Bord geworfen. Sie stößt Performance-Archetypen von ihren Sockeln, um Platz für diejenigen zu schaffen, die aus der normativen  Publikum-Darsteller*innen-Beziehung ausgeschlossen sind. Durch die unmögliche Aufgabe, all diese Genres in einer einzigen Performance unterzubringen, schafft Olympia Bukakkis Momente der Verbindung, der Störung, der Euphorie und der Tragödie.


OLYMPIA BUKKAKIS ist eine Drag-  und Tanzkünstlerin und Queen of the Heavens and of the Earth, Empress of  Despair, and Architect of Your Eternal Suffering. 2009 begann sie, mit ihren Performances in Melbourne, Australien, aufzutreten. Seit ihrem  Umzug im Jahr 2012 organisiert sie in Berlin verschiedene queere  Performancenächte, darunter Get Fucked, Apocalypse Tonight und Queens Against Borders. Im Jahr 2018 schloss sie den SODA-Master am HZT Berlin mit ihrem Stück Tales From a State of Shemergency ab. Ihr Stück Gender Euphoria feierte innerhalb der Tanztage Berlin 2019 an den Sophiensælen Premiere. Zuletzt zeigte sie: Work on Progress (HAU), Under Pressures (Gessnerallee, Zürich), Boys Night Out (Abbotsford Convent, Melbourne) und A Touch of the Other (2020, im Rahmen des Festivals Risk and Resilience, Sophiensæle). Ihre Praxis bewegt sich im Spannungsfeld zwischen queerem Nachtleben, zeitgenössischem Tanz und Performance.


Konzept | Choreografie | Performance Olympia Bukkakis

Performance Oozing Gloop

Dramaturgie Isabel Gatzke

Bühnenbild | Video Camille Lacadee

Kostüm Jay Barry Matthews

Ton COOL FOR YOU (Vika Kirchenbauer)

Licht Maika Knoblich

Produktionsassistenz Paul Niedermayer

Produktion Lisa Gehring

Texte Johann Sebastian Bach | Olympia Bukkakis | Cher | Medea nach Euripides (Paul Dräger) | Oozing Gloop | verschiedene Wetterberichte 


DANK AN Thierry Tidrow | Purrja | Elena Schmidt | Melanie Jame Wolf | Alexis Mersmann


Eine Produktion von Olympia Bukkakis in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE,  gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin. Medienpartner: taz.die tageszeitung.

9. Juli 2021

Sophiensæle

Festsaal

Sophienstr. 18 | 10178 Berlin

Mit freundlicher Unterstützung von

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