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MORALAND
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MORALAND

Theater Anu

Es ist ein fantastischer Jahrmarkt der Poesie, den Theater ANU in die
sommerliche Abendweite des Tempelhofer Feldes zaubert.
Auf einem großen Platz ist über Nacht ein riesiger roter Knosp gewachsen. Das
kleine Volk der Moraner hat ihn entdeckt und um ihn herum seine Schaubuden
aufgebaut: Ein riesiges Kaleidoskop, sich magisch verwandelnde Gemälde, ein
kurioser Schwingungsapparat. Da gibt es Wunderspiegel, leuchtende Myzele
oder einen geheimnisvollen Steingarten. All diese erstaunlichen Dinge erzählen
von der wundersamen Kultur der Moraner, die gekommen sind, um ihre neue
Königin zu krönen. Der alte Brauch will, dass sie für eine Nacht im roten
Riesenknosp schlafen muss. Nur dann ist der Bund zwischen ihnen und ihrer
Moorts-Pflanze wieder neu besiegelt.
Das Moorts ist für das kleine Volk der Moraner so wichtig wie für die Menschen
die Luft zum Atmen. Es wächst wie ein Pilzgeflecht in den Wäldern von
MoraLand. Für das Auge unsichtbar, kann man es im Wind hören, in der
Blattstruktur der Bäume erkennen und den Vögeln lauschen, wie sie von den
miro d pia, den Samenhütern vom Nebelsee erzählen.


Drei Jahre lang entwickelte Theater ANU das MoraLand-Universum, schuf dafür
eine ganz eigene Kultur und sogar eine eigene, für das Publikum leicht
erlernbare Sprache. Folgerichtig wird die Inszenierung zweisprachig präsentiert:
Moranisch – Deutsch.


MoraLand ist weit mehr als ein Theaterstück. MoraLand schickt seine Besucher
in einen Kosmos aus Geschichten, fantastischen Figuren und verrückten
Phänomenen. Auf poetisch-sinnliche Weise wird von einer Welt erzählt, deren
Bewohner sich entschieden haben, wieder im Einklang mit der Natur zu leben.
Und letztlich stellt sich auch für uns als Nicht-Moraner drängender denn je die
Frage nach dem Verhältnis des Menschen zu seiner Mit-Welt und der
individuellen Verantwortung dafür

Performer


Garmuug, der Steingärtner – Karen Rémy
Reka, die wahre Königin – Clara Isenmann
Iora, Spiegelmacher – Johanna Malchow
Schanti, Kaleidoskop-Bauer – Alexandru Cîrneală
Anyo, Musiker des Schwingklingklangs – Stefan Emde
Gomb, ein Mensch – Jacek Klinke
Taruk, Samenhüter – Markus Moiser
Zavija, die Zofe – Sabine Henn
Vanja, Waldläuferin – Bärbel Aschenberg


Idee und Konzeption – Theater ANU by Bille & Stefan Behr, Martin Thoms

Regie – Bille Behr
Text – Stefan Behr
Szenografie – Martin Thoms
Scherenschnitte – Albert Völkl
Audio – Bille Behr
Technik – Rebecca Dirler, Thomas Hanson, Anne Sturm, Elly Smith

Kommunikation + Ticketing – Claudia Küsters

Mit freundlicher Unterstützung von

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28. Juli 2022

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