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SPIRALE
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Ren Saibara

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SPIRALE

Ren Saibara

Tanzperformance

Mit  einer intensiven Choreographie erkundet die japanische Tänzerin und  Performerin Haruka Tomatsu die Auswirkungen entgrenzter Arbeit auf die  menschliche Psyche und den menschlichen Körper. Dabei macht sie Stress,  Karrieredruck und die oft selbst gewählte Ausbeutung auf der Bühne, die  von einer Armee aus Computerbildschirmen beherrscht wird, spürbar.

Regisseurin  Ren Saibara und Dramaturgin Viola Köster experimentieren mit  Ausdrucksformen des zeitgenössischen Butoh-Tanzes und nutzen deren  Potenzial zu futuristischen Bewegungen. Während Videoaufnahmen von  Fitnesseinheiten das Muster einer Karrierefrau und das Idealbild des  Körpers zeigen, verwandeln Nahaufnahmen von Poren, Schweiß und Adern den  ganzen Bühnenraum in einen Organismus. Und darin wird der Körper selbst  zu einem Teil des beschleunigten digitalen Systems.

Die  Inszenierung nimmt diese Abwärtsspirale unter Einbeziehung dreier  Sprachen unter die Lupe und hinterfragt die aktuell dominierende  Selbstinszenierung: die gut gelaunte Verausgabung zwischen Büro,  Fitnessstudio und glänzendem Insta-Account. Führt diese  Selbstinszenierung zu Burnout und der totalen Adaption an eine gnadenlos  effiziente, technisierte Welt oder gibt es noch einen Ausweg?

Konzept | Regie: Ren Saibara 

Performance | Choreographie: Haruka Tomatsu 

Ausstattung: Michaela Muchina  

Licht-  | Sound-  | Videodesign: Sebastian K. König 

Technik: Aiko Okamoto 

Konzept | Text | Dramaturgie: Viola Köster  

Outside-eye: Annett Hardegen


Die  Wiederaufnahme ist vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der  Beauftragten Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von  NEUSTART KULTUR gefördert

Mit freundlicher Unterstützung von

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4. Juli 2022

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