robot opera R.U.R. - ROSSUMS UNIVERSAL ROBOTS
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Marion Wörle

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robot opera R.U.R. - ROSSUMS UNIVERSAL ROBOTS

gamut inc

Musiktheater nach Karl Čapeks Klassiker

Die Roboter werden von einer Handvoll Wissenschaftler auf einer Insel entwickelt und in die ganze Welt verkauft. Sie sind organische menschenähnliche Wesen, keine mechanischen Apparate, die in einem  Roboteraufstand die Kontrolle über die Insel und den Planeten übernehmen  - dabei wird die gesamte Menschheit ausgerottet. Den Robotern fehlt nun allerdings die Formel zu ihrer eigenen Erzeugung. Zum Glück blieb auf der Insel ein einziger Mensch am Leben, der die Formel reproduzieren soll bevor alle Roboter dem Zerfall anheimfallen. Dieser letzte Mensch ist aber leider kein Naturwissenschaftler…



Blaupause für etliche Science-Fiction des 20. Jahrhunderts und Ursprung des Begriffs Roboter. Čapeks Stück war eins der ersten, in denen die heute allseits präsente Auslöschung der Menschheit verhandelt wurde. 101 Jahre nach der Uraufführung bringen das retro-futuristische Ensemble gamut inc und Gäste, der RIAS Kammerchor und der Deutsche-Buchpreis-prämierte Librettist Frank Witzel eine aktualisierte  Fassung als Musiktheater auf die Bühne.

Isaac Asimov nannte es das „schlechteste wichtige Stück seiner Zeit“. Der Bruder des Autors schuf für das Werk den Neologismus „Roboter“. ROSSUMS UNIVERSAL ROBOTS reflektiert auch heute noch aktuelle Themen wie ökonomische und ökologische Katastrophen sowie menschliche Hybris.
Die Neufassung verwandelt die Themen des Originals in eine groteske Welt, in der Zwischenwesen aus Menschen und Objekten sich durch live gespielte elektronisches Klanglandschaften, komplexe Lichtchoreographien und optische Täuschungen bewegen. Unablässig verfolgt werden sie von der Masse der Menschen und Roboter, die der RIAS Kammerchor als Videoprojektionen in Orson Wells‘scher Film Noir Ästhetik lebendig werden lässt.


Komposition | Inszenierung | Licht: gamut inc | Marion Wörle und Maciej Śledziecki
Libretto: Frank Witzel
Chor der Menschen | Chor der Roboter: RIAS Kammerchor
Dirigent: Ralf Sochaczewsky
Sopran: Gina May Walter
Countertenor: Georg A. Bochow
Tanz | Choreografie: Ruben Reniers
Schauspiel: Patric Schott
Bühne: Nina Rhode
Kostüm: Clara Franke | Carla Szerbinski
Filmaufnahmen | Dokumentation: Anne Luft | Anja Simon | Robert Staffl
Grafikdesign: Marion Wörle
Klangregie Berlin: Olivia Oyama
Klangregie Köln: Robert Nacken
Pressearbeit Köln: Nicola Oberlinger
Produktionsleitung: Philip Gann | Dorte Becker
Fotodokumentation: Christoph Voy


R.U.R. wird gefördert durch Hauptstadt Kulturfonds,Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln/Kulturamt.



Weitere Vorstellungen im 5 | 6 Feb 2022 - 20:00 Uhr @ Comedia Köln

Mit freundlicher Unterstützung von

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20. Jan. 2022