Die Produktion all we got to do von bücking&kröger beschäftigt sich mit krisenhaften Körpern, mit Umbruch und Neubeginn. Zwei Tänzer*innen-Körper, denen Spuren der Erschütterung eingeschrieben sind, befinden sich an einer Art Nullpunkt. Sie versuchen gemeinsam neue Schritte zu gehen, weiterzumachen, festzuhalten, neu zu lernen, sich zu kümmern, loszulassen. Sie loten ihre Körpergrenzen neu aus, suchen neue Formen des Kontakts, und fragen sich, wie geht nochmal das Zusammen-in-der-Welt-sein?Schwebend im luftleeren Raum und im Schatten der Krise werden grundlegende Fragen von Miteinander neu verhandelt. Es entsteht ein behutsames Portrait von Nähe, Zweisamkeit und Neuanfang.
Die Premiere im Jahr 2022 wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Unterstützt von Garage.
Konzept | Choreografie | Tanz Florian Bücking & Raisa Kröger
Dramaturgie | Presse/ÖA Johanna Withelm
Sound Julius Born
Kostüm Malena Modéer
Licht Martin Pilz
Grafik: Fabian Reimann