Was-ihr-wollt © Joerg-Brueggemann

Audiodeskription am Theater für seheingeschränkte Besucher*innen.

Seit über 5 Jahren etabliert der Berliner Spielplan Audiodeskription das Thema Audiodeskription in der Berliner Bühnenlandschaft.
Theater ist visuell – und doch mehr als das Auge erfassen kann. Audiodeskription öffnet blinden und sehbehinderten Menschen einen eigenen Zugang zur Bühnenkunst. Durch präzise, live gesprochene Beschreibungen werden Bühnenbild, Räume, Kostüme, Mimik, Gestik und sichtbare Handlungen lebendig vermittelt. So entstehen innere Bilder, die ein selbstständiges und gleichberechtigtes Erleben von Theater ermöglichen.

Der Berliner Spielplan Audiodeskription wurde 2019 von Förderband e.V. – Kulturinitiative Berlin als Pilotprojekt initiiert und gemeinsam mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin umgesetzt, um kulturelle Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen in Berlin nachhaltig zu verbessern.

Das Projekt wird ab 2026 von der Kulturinitiative Förderband gGmbH / theaterhaus berlin durchgeführt und legt für die kommenden zwei Jahre den Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung von Live-Audiodeskription als künstlerische Praxis. Audiodeskription wird hier nicht nur als Service betrachtet, sondern als eigenständige Form der Bühnenvermittlung.

partner*innen

  • Berliner Ensemble
  • Berlin Bühnen
  • Deutsches Theater
  • Deutsche Oper Berlin
  • Friedrichstadt-Palast
  • Schaubühne am Lehniner Platz
  • Theater an der Parkaue
  • Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Kontakt: Imke Baumann
i.baumann@theaterhaus.berlin

förderung

Die Berliner Spielplan Audiodeskription wird durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die LOTTO-Stiftung Berlin und die Herbert Funke-Stiftung gefördert.

theaterhoeren-berlin

©Moritz Haase: Tastführung im Berliner Ensemble
Logo Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin
© Magda Myjak | monkeyfunkyberlin

chance tanz

Chance Tanz ist ein inklusives Tanzprojekt der Künstler*innen Vanessa und Lorenz Huber (tanzApartment) für benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund und/oder körperlichen Einschränkungen.

In gemeinsamen Projekten entwickeln die Teilnehmenden eigene Ideen und gestalten Performances, Video-Tanzfilme oder performative Spaziergänge. Tanzimprovisation, Ausdrucksstärke und Freude an Bewegung stehen dabei im Mittelpunkt. Die Projekte fördern körperliche, kreative und soziale Kompetenzen, stärken Selbstwertgefühl und Persönlichkeitsentwicklung und schaffen ein wertschätzendes, respektvolles Miteinander.

Das aktuelle Projekt „Die Welt in mir“ wendet sich an schwerhörige Schüler*innen im Alter von 7 bis 10 Jahren der Margarethe-von-Witzleben-Schule und fördert ihre kreative und kulturelle Teilhabe im Freizeitbereich. In zwei künstlerischen, interdisziplinären und partizipativen Formaten erhalten die Kinder die Möglichkeit, sich in Tanz und Bildender Kunst auszudrücken. Ein Team aus den beiden Tanzkünstlerinnen Vanessa Huber sowie Katja Scholz, der Bildenden Künstlerin Claudia Hartwig sowie einem Musiker Lorenz Huber begleitet die Projekte. Den Abschluss bildet eine öffentliche Aufführungen in der Schule, zu denen Mitschüler*innen, Familien und Freund*innen eingeladen sind.

tanzApartment
tanz-zwischen-welten
dance-at-berlin

Neue Telefonnummern

Ab sofort erreicht ihr die Rezeptionen in Mitte und Schöneweide sowie unser Buchungstelefon unter neuen Rufnummern:

Standort Mitte – Rezeption: Tel: +49 (0)30 439 7917 10
Standort Schöneweide – Rezeption: Tel: +49 (0)30 439 7917 20
Buchungstelefon: Tel +49 (0)30 439 7917 05

Wir freuen uns auf Eure Anrufe!