What Remains
Die Idee besteht darin, unsere Realität, insbesondere die Banalitäten unseres Alltags, auf abstrakte Weise darzustellen. Die von mir ausgestellten Werke zeigen alltägliche Situationen wie die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, das Checken der sozialen Medien, das Beobachten von Polizisten tagsüber, den Einkauf im Supermarkt usw.. Bestimmte Aspekte dieser Situationen werden übertrieben oder so hervorgehoben, dass sie Gefühle hervorrufen, die von leichter Unruhe bis hin zu Beunruhigung reichen. Ich habe den menschlichen Aspekt aus allen Werken entfernt. Menschen müssen entweder durch unsere Vorstellungskraft hinzugefügt, als Spielfiguren dargestellt, auf einem Bildschirm als Mannequins abgebildet oder auf andere Weise dargestellt werden. Indem ich die menschlichen Aspekte aus diesen alltäglichen Situationen entferne, möchte ich die Frage stellen: „Was bleibt?“
Installation Marek Höpel
Choreografie I Performance Laura DeAngelis und Jazlyn Goldsworthy
Penelope
„Penelope“ ist ein Tanzsolo, das das weibliche Verlangen anhand miteinander verknüpfter Szenen beleuchtet. Diese Szenen stammen aus den persönlichen Erfahrungen der Choreografin und Darstellerin mit romantischen und erotischen Bindungen zwischen Frauen. Das Stück reflektiert die Last romantischer Ideale, die Frauen auferlegt werden, sowie die damit verbundenen Erwartungen, Sehnsüchte, Lüste, Hingaben und Enttäuschungen. Es zeigt, wie diese Muster all unsere Beziehungen prägen – jenseits der Heteronormativität. Penelope verwebt und entwirrt sich selbst, gefangen zwischen Begierde und ihrer Unerfüllbarkeit. Dabei offenbart sie, wie Frauen sich auf der Suche nach Verbindung preisgeben. Durch Bewegung verleiht das Werk der Begierde eine Stimme, um Narrative zurückzugewinnen, die aus Intimität und peripheren Erfahrungen entstehen.
Choreografie I Performance Naia Urrest