Das Werk betrachtet Bewegung, Stimme und Klang nicht als Ausdrucks- oder Erzählmittel, sondern als materielle Phänomene, die vom Körper erzeugt werden.
Klang und Choreografie entstehen durch wechselseitige Interaktion. Jede körperliche Handlung erzeugt oder beeinflusst die Klangumgebung, während der Klang die Wahrnehmung, das Timing und die Intensität der Bewegung kontinuierlich neu gestaltet. Die Bühne wird zu einem dynamischen Feld, in dem Körper, Raum und Klang als ein einziges System wirken. Das Werk schlägt eine Verlagerung von der Kommunikation hin zur Wahrnehmung vor. Bedeutung entsteht nicht aus narrativen Strukturen, sondern aus der sinnlichen Erfahrung des Publikums.
Konzept Maria Colusi, Edgardo Rudnitzky
Choreografie, Tanz Maria Colusi
Musik Edgardo Rudnitzky
Lichtdesign Aurora Rodriguez