Alicja Hoppel

Rocio Marano MATRIA – MOTHERLAND

Matria – Motherland erforscht den Widerstandstanz der Gauchos,  den Malambo: eine Kombination des „Zapateo“ (Stepptanz) mit rhythmischen  Bewegungen zu der argentinischen Trommel Bombo Legüero. Der Malambo  entstand während der kolonialen Eroberung von Wallmapu – dem  traditionellen Gebiet des Mapuche-Volkes und auch als Patagonien  bekannt. In Argentinien ist der Tanz heute vor allem als Solowettbewerb  zwischen Männern bekannt. Die Performance Matria – Motherland  löst den disziplinarischen und patriarchalen Aspekt des Stils auf und  entwickelt sich zu einem Tanz der Rebellion. In einem Crossover zwischen  traditionellem und zeitgenössischem Tanz stellt das Stück den Standard  der westlichen Ästhetik in Frage, um Raum für andere Tanz-Ontologien zu  schaffen und sich eine Geschichte vorzustellen, die in den kolonialen  und hegemonialen Erzählungen nicht vertreten ist.

Choreografie, Tanz, Musik: Rocio Marano

Musik: Ángela Muñoz 

Kostüm: Federico Protto 

Licht: Catalina Fernandez 

Szenografie: Lea Kieffer 

Mentorinnen: Amanda Piña (Wien), Michelle Moura (Berlin)

AUDIODESKRIPTION: Emmilou Rössling und Silja Korn

Termine

  • Dienstag, 10. Januar 2023 – 20:00 Uhr

Location

Sophiensaele

Sophienstraße 18 | 10178 Berlin

SOPHIENSAELE

Eingeschränkte Erreichbarkeit des Standorts Mitte | April – August 2026

Aufgrund von Bauarbeiten ist unser Standort Mitte von April bis voraussichtlich August 2026 eingeschränkt erreichbar.

Der Zugang über die Neue Jakobstraße ist gesperrt.
Der Durchgang zwischen Wallstraße 32 und Neue Jakobstraße 9 ist in der Zeit nicht möglich.
Wir möchten darauf hinweisen, dass es zu Lärmbelästigungen kommen kann.

Ihr erreicht uns über die Wallstraße 32, 10179 Berlin.

Vielen Dank für euer Verständnis!