Anja Köhler
Theater

Yael Schüler GETEILTES LEID

Das Grauen wird für Palästinenser von Tag zu Tag mehr, und das nicht von selbst, oder durch eine Naturkatastrophe. Es hat mit dem 7. Oktober schon längst nichts mehr – wenn überhaupt jemals – zu tun. Es ist die Eskalation eines elenden, menschenverachtenden Projekts, das schon lange geht.
Die Kreierenden von „Geteiltes Leid“ sind sich dessen bewusst. Die Schauspielerin Yael Schüler nutzt ihre künstlerische Freiheit für einen besonderen Perspektivwechsel: Sie verkörpert abwechselnd die Berichte von palästinensischen und israelischen Opfern. Auf diese Weise teilt sie deren Leid unmittelbar mit dem Publikum.

Dieses Nicht-Theater-Projekt versteht sich als einen Akt, das Trauern als kollektive Form des Erinnerns einzufordern, ohne dass damit das Leid der anderen negiert wird. Trauer bedeutet nicht Schweigen, und Empathie bedeutet nicht Neutralität. Spielt es eine Rolle, ob das Opfer Israeli oder Palästinenser ist? Gezeigt wird hier Existentiell-Menschliches. Und das verbindet.

Schauspiel | Konzept Yael Schüler
Regie Viola Köster
Künstlerische Mitarbeit Mali Haustrate

Termine

  • Sonntag, 17. Mai 2026 – 19:00 Uhr

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Location

Amerika-Gedenkbibliothek

Blücherplatz 1 | 10961 Berlin-Kreuzberg

Amerika Gedenkbibliothek

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