. . . mit diesem seltsam verheißungsvollen Satz beginnt eine theatrale Reise durch die Absurditäten des Alltags, durch die Tragikkomik menschlichen Daseins. Inspiriert von der Bildsprache des schwedischen Filmregisseurs Roy Andersson inszeniert das Ensemble der ZENTRIFUGE eine Folge von kurzen, verdichteten Episoden, Momentaufnahmen, in denen die Zeit stillzustehen scheint, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einander fließen. Aus diesen szenischen Fragmenten setzt sich allmählich ein abgründiges, groteskes und poetisches Tableau des Menschseins zusammen – mit viel Raum zum Denken. Das Spiel durchzieht trotz vieler schräger und komischer Momente ein Ton von Melancholie, der auf Schattenseiten unserer Existenz verweist: Einsamkeit, Erschöpfung, vergebliches Warten oder Erfahrungen von Gewalt und Krieg. Und auch der verwunschene Spielort auf dem alten Friedhof am Prenzlauer Berg erinnert sanft, aber unerbittlich an die Endlichkeit allen Lebens.
Idee, Regie, Dramaturgie Martha Freier
Bühne Carolin Jahn
Bühnenbau Checkpoint Berlin
Kostüm Katrin Katz Köbbert
Es spielen Anne Deckert, Niclas O´Donnokoè, Elisabeth Hapkemeyer, Katrin Katz Köbbert, Christiane Keppler, Lucas Liskowski, Felix von Treuenfels, Svenja Neitzel, Hans-Peter Niendorf, Jochen Uth