NASTIA ist eine deutsch-ukrainische Liebesgeschichte. Die Inszenierung von Kateryna Penkova und Andreas Merz verbindet autobiographisches Material mit dokumentarischen und fiktionalen Elementen zu einem multimedialen Kammerspiel. Sie erzählt von der Hoffnung auf ein anderes Leben, auf eine Zukunft, die möglich scheint – und schließlich doch an Sprachbarrieren, gesellschaftlichen Zwängen und gegensätzlichen Erwartungen zerbricht.
NASTIA ist eine Parabel über Verantwortung, Ohnmacht und das Verhältnis zwischen Deutschland und der Ukraine, die den Bogen bis in die vom Krieg geprägte Gegenwart spannt. Abseits großer politischer Entscheidungen setzt NASTIA dem nachlassenden öffentlichen Interesse am Krieg in der Ukraine eine eindringliche menschliche Perspektive entgegen und eröffnet so einen Resonanzraum für Empathie, Erinnerung und die Vorstellung einer möglichen gemeinsamen Zukunft.
Von Kateryna Penkova
Regie Andreas Merz
Ausstattung Sonja Füsti
lit. Übersetzung Lydia Nagel
Dramaturgie Miriam Fehlker
Musik Mykola Lebed
Video Serge Hahamidi
Mit Tanya Kargaeva, | Ali Berber
Produktionsleitung und Social Media Jack Willenbacher
Regieassistenz Anastasiia Horila
Presse und Social Media Jos Porath | Ksenia Romashenko
Gefördert durch Mittel des Hauptstadtkulturfonds, in Koproduktion mit TD Berlin