Offiziell eingeladenes Gastspiel im Rahmen des 2. Internationalen Koreanisch Deutschen Tanzfestivals.
„Pseudo-Archäologische Übersetzung: Der Fall Berlin“ist eine interaktive Performance, die zeitgenössische Performancekunst mit Medientechnologie verbindet. Im Mittelpunktstehen die Lebensrealitäten ehemaliger koreanischer Krankenschwestern sowie von Migrantinnen aus verschiedenen Ländern, die heute in Berlin leben. Ihre Körper tragen die Spuren von Sorgearbeit, geprägt sowohl von familiären als auch gesellschaftlichen Erfahrungen.
Ausgehend von ihren eigenen Geschichten und Bewegungen übersetzen sie das Tagebuch von Trần Thanh Lan – einer Migrantin, die durch internationale Heiratsmigration nach Südkorea kam und dort ums Leben verlor. Aus diesem verkörperten Übersetzungsprozess entstehen Fragen nach Migration, Identität, Solidarität und grenzüberschreitender Empathie.
Produktion Salad Theatre, Seoul, Republik Korea
Veranstalter Initiative WoBo, Berlin
Executive Producer Kyong Ju Park
Co-ProduktionYuko Kaseki
Konzept & Künstlerische Leitung Kyong Ju Park
Regie Kyong Ju Park & Yuko Kaseki
Choreografie Yuko Kaseki
Multimedia & Videoregie Kyong Ju Park
Text & Recherche zum Tagebuch von Trần Thanh Lan Kyong Ju Park
Technische Leitung & Dramaturgie Kyong Ju Park
Audiovisuelle Programmierung Norman Wassmuth
Musik & Sound Hyewon Suk
Bühnenbild & Requisiten Kyong Ju Park, Mahtab Esmaeelzadeh
Mitwirkende Yuko Kaseki, Moung-Yul Braun, URI-Tanzgruppe, Ducksoon Park-Mohr,
Apoorva Mohan, Adriana Maria dos Santos, Mahtab Esmaeelzadeh, Kyong Ju Park
Besetzung Tanzfilm Lorana de Mateo, Urna Uranchimeg, Anima Singh
Mit freundlicher Unterstützung von: Theaterhaus Berlin
In Zusammenarbeit mit:URI-Tanzgruppe