Das Stück vermittelt das intime und universelle Drama des Krieges durch poetische, mythische und traumhafte Figuren und lässt dabei die Grenzen zwischen Menschlichkeit, Tierhaftigkeit und der spirituellen Welt verschwimmen. Die poetische Sprache regt zum Nachdenken über ein Thema an, das ebenso lokal wie universell ist: dem endlosen Wahnsinn des Krieges.
Auf der Bühne verkörpert die mütterliche Figur, die vom Verlust ihrer Kinder erschüttert ist, die fast übernatürliche Stärke derer, die sich weigern, sich mit der Ausbreitung der Gewalt abzufinden.
Portal Sur, Artes Vivas ist ein multidisziplinäres Kollektiv, das sich aus vier Künstlerinnen mit Migrationshintergrund (aus Kolumbien, Argentinien und Mexiko) zusammensetzt und in einem hybriden, physischen Format zwischen Portugal und Deutschland arbeitet.
Die Gruppe wurde mit dem Ziel gegründet, sich mit komplexen Themen Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. Der kreative Prozess orientiert sich an der Pädagogik des Friedens und der Schnittstelle von Theater, Musik, audiovisuellen Medien und Performance.
Es spielen Natalie Florez | Marina Candolino | Rosmery Schoenborn | Sandra Camacho
Dramaturgie und szenische Erweiterung Portal Sur Artes Vivas
Regie
Rosmery Schoenborn
Lichtdesign Anton Kurt Krause
Sounddesign und Musik Sandra Camacho
Audiovisuelle Kreation Melisa Sánchez
Regieassistenz Marina Candolino
Choreografische Assistenz Javier Blanco
Soziale Medien Natalie Florez